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Styrokerne |
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Die Kerne für den Innenflügel sind geschnitten. Der Flächeninhalt
des Innenflügels beträgt beachtliche 1,98 qm! Der Gesamtflächeninhalt der
18-m-Version beträgt schlussendlich 2,97 qm. Als Styropordicke
wurde 80 mm gewählt, damit bleibt oben und unten noch genügend
Stabilität der Negativschale. Wie seit Langem bewährt wurde
"Vollform-Exporit" verwendet. Dieses Material ist leicht, dicht
geschäumt und enthält keine Recycle-Partikel, die den Schneidedraht
blockieren könnten.
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Die Kerne sind auf der Werkbank exakt ausgerichtet, die Nut für den Holm
ist ausgeschnitten. Somit ist die exakte Pfeilung des Flügels
gewährleistet.
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An der Nasenleiste wird hier erstmals ein neues Verfahren
ausprobiert. Die Nasenleiste des Styroporkernes ist mit einem 5 cm breiten Kohlefaser-Streifen
belegt. Das nachträgliche Anbringen einer separaten Nasenleiste entfällt
damit.
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Häufig wird der Nasenbereich auch mit einem Rovingstrang belegt, hier ist
uns allerdings der Schleifaufwand zu groß und die Profiltreue viel
zu ungenau.
Der Dickenausgleich zwischen Beplankung und dem Abschliff auf
das Kohlefasergewebe wurde bereits beim Schneiden dieses Styroporkernes
berücksichtigt (siehe Bild).
Somit erhält man eine sehr exakte Profilierung, eine schlagfeste
Nasenleiste und der Schleifaufwand wird stark reduziert.
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Das Kohlefasergewebe ist auf der oberen Beplankung aufgebracht und wird mit
dem Styroporkern verklebt. Der Pressvorgang erfolgt im Unterdruck-Verfahren.
Derjenige Teil des Kernes, an dessen Position später der Holm eingelegt
wird, ist mit Folie ummantelt und kann damit wieder leicht entfernt werden.
Ebenso wird verfahren in dem Bereich in dem der Torsionssteg und das Balsa
für den Querruder-Abschluss eingelegt wird.
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Wieder
nach oben
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